Ankunft im Smart-Ferienhaus 4.0
Titel-Foto: Peter Meier
Ein Ferienhaus, wie viele
Der erste Eindruck ist erst einmal unspektakulär. Das Smart-Ferienhaus liegt rundum durch hohe Thuja-Hecken geschützt, nahezu uneinsehbar auf einem sonnigen Grundstück in der Nähe vom Grevelingenmeer und in Fahrrad-Entfernung zu einem der größten Sandstrände und Surfparadiese Hollands. Ein Ferienhaus, wie es viele in den Niederlanden gibt.
Was die Feriengäste nicht ahnen
Was die Feriengäste nicht ahnen:
Das Ferienhaus hat bereits Vorbereitungen getroffen.
Die elektronischen Helfer im Smart-Ferienhaus waren schon fleißig:
- Die Smart Meter für Gas, Strom und Wasser sind ausgelesen worden und die Anfangsstände für die Verbrauchsmessung während des Aufenthalts wurden an den Hausmeister-Service übermittelt.
- Der Saugroboter hat noch einmal eine Runde gedreht, um vor der Ankunft auch das letzte Staubkorn zu entfernen.
- Die elektrischen Rollläden wurden geöffnet und im Frühjahr oder Herbst hat die Tado° Heizungssteuerung das Smart-Ferienhaus bereits auf Wohlfühltemperatur temperiert.

Willkommen im Smart-Ferienhaus
Beim Betreten des Hauses werden die Urlauber mit dezenter Musik empfangen. Viele Gäste sind hierüber verwundert: lässt sich doch im ersten Moment vermuten, das die Vormieter noch da sind odervergessen haben, das Radio auszuschalten. Aber dies ist einfach nur der erste Kontakt für die Feriengäste mit der smarten Haustechnik. Das Erlebnis ist vom Vermieter so geplant und wurde für eine kurze Zeit nach Öffnen der Haustür so konfiguriert.
Alles weitere im Smart-Ferienhaus erscheint – zumindest in den nächsten Minuten – zunächst alles wie gewohnt:
- die Lichtschalter sind an den üblichen Stellen;
- Lampen und Steckdosen zeigen sich ebenfalls unauffällig normal.
Auch dies ist beabsichtigt, denn die Technik soll im Hintergrund arbeiten und die Bedienung dennoch ganz normal, am Lichtschalter oder Heizkörperthermostat möglich sein.
Was mag hier smart, vernetzt oder intelligent sein, fragt sich der ein oder andere Gast? Die übliche Wohnungsausstattung und Einrichtung ist vorhanden – gut, Entertainment und Haustechnik sind auf dem neuesten Stand – aber von komplizierter Technik keine Spur.
Auffällig: USB-Steckdosen an der Wand, Tablets auch?
Es fällt auf, dass hier und da ein Tablet an der Wand hängt und die Steckdosen zum Teil über integrierte USB-Ladeports für Handys und Tablets verfügen.
Dahinter steckt die Idee, dass in einem Smart-Ferienhaus die Handys und Tablets der Gäste, aber auch derartige Geräte als Teil der Hausausstattung stets komfortabel geladen werden können. Selbstredend, dass es ein Gäste-WLAN, hier auf Basis der FritzBox gibt.
It’s Magic
Hinter den Kulissen geschieht die Magie. Im Smart-Ferienhaus regeln sich einige Dinge anders, als landläufig bekannt:
- Die Heizung passt sich pro Raum den Nutzungsgewohnheiten an. Wird ein Fenster geöffnet, regelt die Heizung herunter; sind die Gäste außer Haus ebenso.
- Fenster und Türen werden bei Abwesenheit überwacht und bei unberechtigtem Zutritt erfolgt ein Alarm aufs Handy. So werden die Feriengäste der Nachbarn nicht unnötig belästigt. Der Hausverwalter kann ebenfalls informiert werden. Gleiches gilt für die Rauchmelder und bei Wassereinbuch – egal, ob jemand zuhause ist oder nicht.
Updates zu noch mehr Funktion in weiteren Beirägen zum Smart-Ferienhaus.
Ein DIN A4 Blatt für Alexa
Alexa ist nicht die Hausdame – jedenfalls nicht die auf zwei Beinen. Alexa ist die Sprachsteuerung für das Smart Ferienhaus. Ein DIN A4 Blatt daneben informiert kurz über die Funktionsweise und schon ist es möglich, sich die smarte Welt dieses Ferienhauses zu eigen zu machen.
Alexa, bitte stelle die Temperatur im Wohnzimmer auf 22°C.
Alexa bestätigt das Ausführen des gewünschten Befehls mit
O.K., ist erledigt.
Egal, ob:
- der Radiosender mit Wunschmusik,
- eine schnelle Internet-Recherche nach dem Urlaubs-Wetter von morgen,
- oder die dezente Beleuchtung am Abend
– vieles ist ganz einfach und bequem und sogar von der Terrasse aus per Sprache steuerbar.
Mit den Tablets ist noch weitaus mehr möglich. Schnell erkennt man in der Smart Home App, dass nahezu jeder Lichtschalter oder auch die Heizkörper bequem per App bedienbar sind. Niemand muss zur Schaffung seiner Wohlfühl-Atmosphäre aufspringen und durch die Räume laufen.
Ein smarter Tag neigt sich dem Ende entgegen

Und wenn der erste Urlaubstag voller neuer Eindrücke sich dem Ende nähert, schalten sich wie von Geisterhand bedient
- zunächst die Attika-Beleuchtung ein,
- dann die LED-Bodeneinbauleuchten der Zufahrt ein
- und zuletzt auch noch die Beet-Beleuchtung an – siehe Titel-Foto.
Bei entspannender Lounge-Musik und einem Glas Wein auf der Terrasse – in dezente Abendbeleuchtung getaucht – können die Gäste den Abend ausklingen lassen – inzwischen wohl ahnend, dass die Smart Home Steuerung sämtliche Beleuchtung automatisch wieder ausschalten wird, wenn sie sich in die Federn begeben.
Gute Nacht!
Mehr Geschichten aus dem Smart-Ferienhaus
- a
- b
- c
Weiterführende Links: